Wenn Sie nach einem guten Lieferanten für RAM- und CPU-Ausrüstung suchen, können Sie bei diesen Anbietern kaufen. Sie sind sehr seriös und zuverlässig. Die Webseiten finden Sie unten.
Ältere Mikrochips und ICs (Schrottware) zu verkaufen
Motherboards und Leiterplatten (Schrott) zu verkaufen
Pins und Steckverbinder (Schrott) zu verkaufen
Smartphone- und Tablet-Platinen (Schrott) zu verkaufen
Telekommunikations- und Funkausrüstung (Schrott) zu verkaufen
.
Wer alte Computer, Server oder Mainboards entsorgt, stößt häufig auf unterschiedliche Arten von Prozessoren. Neben modernen Sockelprozessoren findet man in älteren Geräten auch sogenannte *Steckplatzprozessoren*. Doch stellt sich die Frage: Sind diese alten Prozessoren im Elektroschrott tatsächlich wertvoller als klassische Sockelprozessoren?
Die kurze Antwort lautet: *Nicht grundsätzlich.* Der Wert eines Prozessors hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem vom Modell, Alter, Material, Zustand und den enthaltenen Metallen. Steckplatzprozessoren können aufgrund ihrer Bauweise bestimmte interessante Bestandteile enthalten, sind aber nicht automatisch wertvoller als Sockelprozessoren.
In diesem Artikel erklären wir, worin sich Steckplatz- und Sockelprozessoren unterscheiden, welche Materialien ihren Wert bestimmen und worauf man beim Verkauf oder Recycling von alten CPUs achten sollte.
Was sind Steckplatzprozessoren?
Steckplatzprozessoren, auch *Slot-Prozessoren* genannt, wurden vor allem in älteren Desktop-Computern und Servern eingesetzt. Anstatt direkt in einen CPU-Sockel gesteckt zu werden, befindet sich der Prozessor auf einer Platine, die ähnlich wie eine Erweiterungskarte in einen speziellen Steckplatz des Mainboards eingesetzt wird.
Ein bekanntes Beispiel ist der *Intel Slot 1, der unter anderem bei älteren Pentium-II- und Pentium-III-Prozessoren verwendet wurde. Auch AMD nutzte mit **Slot A* eine ähnliche Bauweise.
Auf der Platine eines Steckplatzprozessors befinden sich neben dem eigentlichen Prozessorchip häufig weitere elektronische Bauteile. Dazu können beispielsweise Cache-Speicher, Widerstände, Kondensatoren und verschiedene Kontakte gehören.
Gerade die Kombination aus Prozessorchip, Leiterplatte und Metallkontakten macht diese Komponenten für das Recycling interessant
Was sind Sockelprozessoren?
Sockelprozessoren werden direkt in einen dafür vorgesehenen *CPU-Sockel* auf dem Mainboard eingesetzt. Diese Bauweise hat sich langfristig gegenüber den Steckplatzprozessoren durchgesetzt und ist bei modernen Computern der Standard.
Typische Sockelprozessoren findet man beispielsweise bei älteren Intel-Pentium- und Core-Prozessoren sowie bei zahlreichen AMD-CPUs. Je nach Generation unterscheiden sich die verwendeten Sockel und die Konstruktion der Prozessoren deutlich.
Bei der Betrachtung von Elektroschrott sind Sockelprozessoren besonders interessant, weil manche älteren CPU-Generationen über vergoldete Kontakte oder andere wertvolle Materialien verfügen.
Warum können alte Prozessoren überhaupt wertvoll sein?
Der mögliche Wert eines Prozessors im Elektroschrott hängt nicht allein davon ab, ob es sich um einen Steckplatz- oder Sockelprozessor handelt. Entscheidend sind vielmehr die *Materialien und die Konzentration wertvoller Metalle*.
Elektronische Bauteile können unter anderem geringe Mengen an:
* Gold
* Silber
* Palladium
* Kupfer
* Nickel
enthalten.
Gold wird beispielsweise wegen seiner guten elektrischen Leitfähigkeit und hohen Korrosionsbeständigkeit für bestimmte Kontakte und Verbindungen verwendet. Besonders bei älteren elektronischen Bauteilen können vergoldete Kontaktflächen auffallen.
Allerdings bedeutet eine goldfarbene Oberfläche nicht automatisch, dass ein Bauteil einen hohen Materialwert besitzt. Die Goldschicht ist häufig sehr dünn und die tatsächlich enthaltene Menge kann gering sein
Sind Steckplatzprozessoren deshalb wertvoller?
Hier wird es interessant. *Steckplatzprozessoren können für bestimmte Sammler und spezialisierte Recycler interessant sein, aber sie sind nicht automatisch wertvoller als Sockelprozessoren.*
Ein wichtiger Faktor ist die jeweilige Generation. Ein alter Steckplatzprozessor mit einer bestimmten Bauweise kann beispielsweise mehr interessante Bestandteile besitzen als eine vergleichbare CPU mit modernerer Konstruktion.
Gleichzeitig gibt es Sockelprozessoren, die aufgrund ihrer Kontakte und ihres Aufbaus ebenfalls einen interessanten Recyclingwert besitzen.
Deshalb sollte man nicht allein anhand der Bauform entscheiden.
*Steckplatz bedeutet nicht automatisch hoher Wert und Sockel bedeutet nicht automatisch geringer Wert.*
Viel wichtiger ist die konkrete CPU.
Die Bedeutung von Goldkontakten
Wenn über den Wert alter CPUs gesprochen wird, fällt häufig das Stichwort *Gold*. Tatsächlich können ältere Prozessoren vergoldete Kontakte oder andere goldhaltige Bestandteile besitzen.
Dabei sollte man jedoch zwischen dem sichtbaren Material und dem tatsächlichen Edelmetallgehalt unterscheiden.
Ein Prozessor kann beispielsweise zahlreiche goldfarbene Kontakte besitzen, obwohl nur eine sehr dünne Goldschicht vorhanden ist. Für den einzelnen Prozessor kann die tatsächlich enthaltene Goldmenge daher relativ gering sein.
Der Wert entsteht deshalb häufig erst durch die Verarbeitung größerer Mengen entsprechender Elektronik.
Für Privatpersonen ist es in der Regel nicht wirtschaftlich, einzelne CPUs selbst chemisch zu zerlegen oder Edelmetalle daraus zu gewinnen. Professionelle Recyclingunternehmen verfügen dagegen über entsprechende Verfahren und können größere Mengen effizienter verarbeiten.
Welche alten CPUs sind besonders interessant?
Bei der Bewertung von *alten Prozessoren aus Elektroschrott* spielt die Generation eine wichtige Rolle. Ältere CPUs können aufgrund ihrer Konstruktion für bestimmte Recycler interessanter sein als neuere Modelle.
Besonders häufig werden ältere Prozessoren mit:
* vergoldeten Kontakten,
* keramischen Gehäusen,
* größeren Metallflächen,
* hochwertigen Leiterplatten
* oder speziellen Bauformen
gesondert gesammelt und bewertet.
Auch der Sammlerwert darf nicht vergessen werden. Einige ältere Prozessoren sind nicht nur als Elektroschrott interessant, sondern können aufgrund ihrer Seltenheit oder historischen Bedeutung einen höheren Verkaufspreis erzielen.
Ein funktionierender seltener Prozessor kann daher unter Umständen deutlich mehr wert sein als der reine Materialwert.
Elektroschrott: Materialwert ist nicht gleich Verkaufspreis
Wer alte CPUs verkaufen möchte, sollte zwischen *Materialwert, Recyclingwert und Marktwert* unterscheiden.
Der Materialwert beschreibt vereinfacht den Wert der enthaltenen Rohstoffe. Der Recyclingwert hängt zusätzlich davon ab, wie effizient ein Recyclingunternehmen diese Materialien zurückgewinnen kann.
Der Marktwert eines funktionierenden Prozessors kann dagegen völlig anders aussehen. Ein bestimmtes Modell kann beispielsweise von Sammlern, Bastlern oder Besitzern älterer Computer gesucht werden.
Deshalb sollte man alte CPUs nicht vorschnell als gewöhnlichen Elektroschrott verkaufen.
Gerade bei älteren Prozessoren lohnt sich zunächst eine Identifikation des Modells. Hersteller, Modellnummer, Bauform und Zustand können entscheidend sein.
Steckplatzprozessor oder Sockelprozessor – was ist wertvoller?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Beide Bauformen können interessante Bestandteile enthalten und einen unterschiedlichen Wert besitzen.
| Merkmal | Steckplatzprozessor | Sockelprozessor |
| ——————– | —————————– | ——————————- |
| Bauweise | Prozessor auf einer Platine | Prozessor direkt im CPU-Gehäuse |
| Typisch für | Ältere PC-Generationen | Sehr viele CPU-Generationen |
| Edelmetalle | Je nach Modell vorhanden | Je nach Modell vorhanden |
| Recyclingwert | Modellabhängig | Modellabhängig |
| Sammlerwert | Bei seltenen Modellen möglich | Bei seltenen Modellen möglich |
| Pauschal wertvoller? | Nein | Nein |
Entscheidend ist also nicht die Bauform allein, sondern die konkrete CPU.
Lohnt es sich, alte Prozessoren zu sammeln?
Wer regelmäßig Computer, Mainboards oder andere Elektronik ausmustert, kann alte CPUs separat sammeln. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn unterschiedliche Prozessoren zusammenkommen.
Statt die CPUs direkt mit gemischtem Elektroschrott zu entsorgen, können sie sortiert und anschließend genauer identifiziert werden.
Dabei sollte man insbesondere auf die Modellbezeichnung achten. Auch Fotos von Ober- und Unterseite können bei der späteren Bestimmung hilfreich sein.
Bei größeren Mengen kann sich außerdem der Vergleich verschiedener Recycling- oder Ankaufspreise lohnen.
Vorsicht bei der privaten Edelmetallgewinnung
Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen, wie man Gold aus alten CPUs und anderen Elektronikbauteilen gewinnen kann. Für Privatpersonen ist dieses Verfahren jedoch häufig weder einfach noch wirtschaftlich.
Bei bestimmten chemischen Verfahren können gefährliche Stoffe und Dämpfe entstehen. Außerdem müssen Rückstände und Lösungen fachgerecht entsorgt werden.
Wer hauptsächlich am Wert seiner alten Prozessoren interessiert ist, fährt deshalb meist besser damit, die Bauteile an einen seriösen *Elektroschrott- oder Elektronikrecycler* zu geben.
Fazit: Sind Steckplatzprozessoren wertvoller?
*Steckplatzprozessoren sind im Elektroschrott nicht grundsätzlich wertvoller als Sockelprozessoren.* Zwar können bestimmte ältere Slot-CPUs aufgrund ihrer Bauweise, Kontakte und verbauten Materialien interessant sein, doch auch viele Sockelprozessoren enthalten wertvolle Bestandteile.
Für die tatsächliche Bewertung sind vor allem *Modell, Generation, Zustand, Materialzusammensetzung und aktuelle Nachfrage* entscheidend.
Wer alte CPUs besitzt, sollte sie deshalb nicht allein nach der Bauform sortieren. Eine genaue Identifikation kann zeigen, ob ein Prozessor eher als Sammlerstück, funktionierendes Ersatzteil oder als Recyclingmaterial interessant ist.
Der wichtigste Tipp lautet daher: *Erst bestimmen, dann bewerten und erst anschließend verkaufen oder recyceln.*
So lässt sich vermeiden, dass möglicherweise wertvolle alte Prozessoren zusammen mit gewöhnlichem Elektroschrott entsorgt werden.